107. Synode: Antrittsrede von Ursula Stämmer-Horst und ein historischer Moment

Mit der zweiten Lesung und einstimmiger Annahme machte die Synode den abschliessenden demokratischen Schritt zur Schaffung zweier neuer Kirchgemeinden. Dieser historischer Moment schliesst einen langen Arbeits- und Diskussionsprozess ab. Gleichzeitig machte sich die Synode daran, erste Umsetzungen der neuen Verfassung zum 1.1.2017 zu diskutieren. So gab die Sitzverteilung der neuen verkleinerten Synode zu reden, wurde aber abschliessend gutgeheissen. Ebenso wurden Bericht und Antrag betreffend des Kirchlichen Gesetztes zur Schaffung einer Schlichtungsstelle ohne Gegenstimme einstimmig gutgeheissen.

Dass die Aufgaben- und Finanzplanung 2017 – 2020 langfristig schwarze Zahlen sowie das Budget 2017 ein überschaubares  Defizit von 9000 Franken auswies, wurde von den Fraktionen und der Geschäftsprüfungskommission honoriert, insbesondere wurde angemerkt, dass damit die erforderliche Mindesthöhe an Eigenkapital der Kantonalkirche sichergestellt wäre.

In ihrer Eröffnungsansprache nahm die neue Synodalratspräsidentin, Ursula Stämmer-Horst,  die Wortmarke des Reformationsjubiläums „Quer denken – frei handeln – neu glauben“ auf. Sie übernehme ein gut geführtes Schiff und hoffe auf eine geeinte Reformierte Kirche, in der Eigenheiten, Kontroversen und Diskussionen Platz haben sollen.

In die Schlichtungsstelle wurden gewählt:  Urs Schaffhauser, Luzern als Präsident, Silvana Beeler Gehrer, Luzern als Vizepräsidentin sowie Hans Ulrich Steinermann, Luzern als ordentliches Mitglied. Als Ersatzmitglieder sind gewählt: Rolf Baumann, Sursee sowie Stephan Dünki, Rothenburg und Luzia Stofer, Luzern.

Die Sitzung wurde von Dr. Norbert Schmassmann, Präsidium der Synode, geleitet.

Foto: Ursula Stämmer-Horst bei Ihrer Antrittsrede als Synodalratspräsidentin vor der Synode