9000 Franken für Menschen in Notsituation

Den Gesamtbetrag von 9’000 Franken sprach der Synodalrat für drei Projekte. Die Opfer des Hurrikans Matthew erhalten Nothilfe und Flüchtlingen wird mit humanitären Korridoren in Italien geholfen. Beides sind Projekte des Hilfswerk der reformierten Kirchen der Schweiz (HEKS). Die Not- und Wiederaufbauhilfe für Flüchtlinge und Rückkehrer in Nigeria, die vor allem Opfer von Boko Haram waren, wird über Mission21 geleistet. Jedes der drei Projekte erhält 3000 Franken um diese wichtige Arbeit sicherstellen zu können.

Aus dem Notfall- und Freien Kredit unterstützt der Synodalrat  drei Projekte, die vom Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, von Mission21 und der Vereinigung der Evangelischen Kirchen Italiens (FCEI) geleistet wird. Diese lokal verankerten Organisationen stellen sicher, dass das Geld zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt wird.

HEKS ist seit über 40 Jahren in Haiti tätig und unterstützt mit ersten Hilfsmassnahmen die notleidende Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Notunterkünften. Zudem werden bereits erste Massnahmen zum Wiederaufbau zerstörter Infrastrukturen geprüft.

Durch einen persönlichen Einsatzbericht erfuhren Synodalrat und die Mitglieder an der letzten Synode der Reformierten Kirche Luzern über die Arbeit der Vereinigung der Evangelischen Kirchen Italiens (FCEI). Vor allem Waldenser und die Gemeinschaft Sant’Egidio kommen während des Asylverfahrens in Italien für besonders verletzliche Flüchtlinge auf und sind für deren Unterkunft, Verpflegung und Integrationsmassnahmen wie Sprachkurse verantwortlich.

Mit Unterstützung der Partnerkirche von Mission 21, Kirche der Geschwister in Nigeria EYN, kehren Flüchtlinge und Vertriebene nach der Zurückdrängung der Terrormiliz Boko Haram langsam in ihre zerstörten Heimatgebiete zurück. Von den über 2,6 Mio. Binnenflüchtlingen sind rund 800’000 Menschen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die Arbeit von EYN hat in den letzten Jahren u.a. dazu geführt, dass 28’000 Menschen mit Grundnahrungsmitteln und medizinischer Grundversorgung unterstützt werden können. 2015 konnte ein interreligiöses Umsiedlungscamp für christliche und muslimische Flüchtlinge eröffnet werden. Dazu wurde eine Schule für rund 200 Kinder eingerichtet. Daneben wurden Personen ausgebildet, die Beiträge zur psychosozialen Begleitung von Terroropfern und Flüchtlingen leisten. Gut 200 Frauen wurden beim Aufbau von Kleinunternehmen gefördert.