Was Fritz Bösiger, neu gewählter Synodepräsident, Ufhusen, Fridli Bucher und die Synode der Reformierten Kirche Kanton Luzern verbindet

Im Anschluss an die konstituierende Sitzung vom 28. Juni waren Synodale und Synodalrat nach Ufhusen eingeladen. Dass sich die Synodalen nach Ufhusen in den äussersten Westen des Luzerner Hinterlands an die Kantonsgrenze und geschichtliche Konfessionsgrenze begaben, ist dem neu gewählten Synodepräsidenten Fritz Bösiger zu verdanken. Hatte er doch zu einem Ausflug ins Hinterland und zu einem feierlich-gemütlichen Beisammensein in die Fridli-Bucher-Halle eingeladen. Die Bedeutung dieser Einladung wurde den meisten Synodalen erst in der Antrittsrede des Synodepräsidenten klar. Erfuhren sie doch, dass der Landwirt Fridli (Fridolin) Bucher, Vater von sechs Kindern, infolge seines Einsatzes für die notleidenden Bauern verhaftet wurde – im aussichtslosen Widerstand gegen die finanzkräftigen Städte Luzern und Bern mit ihren Söldnerheeren. Als „aufmüpfiger“ Bauernführer wurde er in Luzern im Wasserturm eingekerkert, gefoltert und anschliessend am 5. Juli 1653 vor den Toren der Stadt öffentlich gehängt.

Die ganze Rede von Fritz Bösiger finden Sie hier: Präsidentenansprache Fritz Bösiger

Fotos zur Synode, zum Fest in Ufhusen und zur Begegnung mit zahlreichen Mitgliedern der Kirchgemeinde Willisau-Hüswil, Vertretern der politischen Gemeinden und der katholischen Kirchgemeinde, Gästen aus dem Kanton Bern in der Fridli-Bucher-Halle finden Sie im Folgenden:

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