Zaungäste – Ausstellung und Veranstaltungen: Von Israel / Palästina erzählen MenschenrechtsbeobachterInnen

MenschenrechtsbeobachterInnen sind die Augen und Ohren der internationalen Öffentlichkeit im Konfliktgebiet. Internationale Präsenz ist ein wirksames Mittel gegen Übergriffe auf die Zivilbevölkerung, und sie ermöglicht das gewaltfreie Engagement lokaler Menschenrechts- und FriedensaktivistInnen. Eine Mauer bzw. ein Grenzzaun trennt das Westjordanland von Israel und im Westjordanland jüdische von palästinensischen Siedlungen. Die Ausstellung macht sicht- und erfahrbar, was dies für die Menschen vor Ort, insbesondere die palästinensische Zivilbevölkerung, bedeutet. In der Ausstellung «ZAUNGÄSTE» erzählen Schweizerinnen und Schweizer, die für das ökumenische Begleitprogramm EAPPI in Israel und Palästina tätig waren, was sie als MenschenrechtsbeobachterInnen erlebt und bewirkt haben. Sie erzählen von Wut und Hilflosigkeit, aber auch von der Wichtigkeit, Zeuge zu sein von Erlebnissen, die Hoffnung wecken und von Begegnungen auf Augenhöhe.

EAPPI wurde im Jahr 2002 vom Ökumenischen Rat der Kirchen lanciert. Seit zehn Jahren beteiligen sich auch Schweizer Freiwillige, die von Peace Watch Switzerland ausgebildet und begleitet werden. Die Verantwortung für die Schweizer Beteiligung an EAPPI liegt bei HEKS unter dem Patronat des SEK.

«ZAUNGÄSTE» ist vom 4.-24. September 2017 in Zentrum Teufmatt, Adligenswil zu sehen, veranstaltet von der Reformierten Kirche Kanton Luzern und der ökumenischen Gruppe Adligenswil.

INFORMATIONEN zum inhaltlichen Veranstaltungsprogramm finden Sie reflu.ch/oeme/oeme1/zaungaeste

Flyer: http://reflu.ch/wp-content/uploads/2017/06/zaungaeste_17_web.pdf